K+S: Warten auf die Erlösung

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Die Aktie von K+S hat sich von dem Tiefschlag im letzten November erholt, die nachhaltige Trendwende steht aber noch aus. Die Zahlen für 2017 und der Ausblick auf die laufende Periode werden die Richtung weisen.

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Im November hatte K+S sowohl mit dem Wachstumstempo als auch mit der operativen Profitabilität enttäuscht. Die Anleger hatten die Aktie daraufhin auf ein neues Jahrestief abstürzen lassen, die Verluste konnten im Anschluss aber vollständig aufgeholt werden.

Die Hoffnung dabei ist, dass K+S nach dem Start der Produktion in der neuen kanadischen Mine ab dem laufenden Jahr Umsatz und Gewinn nachhaltig steigern kann.

K+S
K+S Chart
Kursanbieter: L&S RT

Zunächst richtet sich der Blick aber noch auf die Zahlen für 2017. Obwohl K+S nur einen operativen Neunmonatsgewinn von rund 178 Mio. Euro ausgewiesen hatte, wurde die Zielspanne für das EBIT im Gesamtjahr, die von 260 bis 360 Mio. Euro reicht, bekräftigt. Analysten erwarten im Konsens einen Wert von ca. 280 Mio. Euro, dieses Niveau sollte K+S also mindestens erreichen.

Für das laufende Jahr sieht der Konsens einen Sprung auf 426 Mio. Euro vor. Die Messlatte liegt also nicht niedrig, könnte wegen der Ausweitung der Produktion in Kanada aber durchaus erreichbar sein. Damit würde sich das KGV von K+S auf 16,6 ermäßigen.

Daher hat die Aktie von K+S weiteres Erholungspotenzial, sofern die Zahlen für 2017 und der Ausblick für 2018 die durchschnittlichen Einschätzungen der Analysten bestätigen.

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